Bekannte Ausgangslage

Zum Thema „Gewährleistung und Mängelrechte“ beim Kauf von Stockwerkeigentum kursieren viele Meinungen. Käufer sind verunsichert und verstehen die vertraglichen Bestimmungen oftmals nicht richtig. Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden!

Packen Sie Ihre Chancen!

Auf das Baurecht spezialisierte Anwälte sind sich darüber einig: Der Ausgestaltung der Gewährleistungsrechte im Kauf-/Werkvertrag ist besonderes Augenmerk zu widmen. Nur sind sich Käufer und Besteller oftmals gar nicht bewusst, dass sie Einfluss auf die Vertragsgestaltung nehmen können. Zugegeben, die grossen Investoren, führenden Generalunternehmer oder deren Verkaufsbeauftragte werden kaum je von ihren vorformulierten Vertragsbestimmungen abweichen. Dennoch sollte es nicht unversucht bleiben, käuferfeindliche Bestimmungen durch ausgewogene Formulierungen zu ersetzen. Mit genügend Nachdruck und stichhaltigen Argumenten können selbst in solchen Fällen noch rechtzeitig Korrekturen geschaffen werden.

Geschenkt wird einem nichts

Eines ist demgegenüber klar. Ohne Gegensteuer führen verkäuferseitig vorformulierte Bestimmungen oftmals zu einem eigentlichen Gewährleistungsausschluss. Selbst die Abtretung von Mängelrechten verschafft dem Käufer/Besteller selten eine wirklich bessere Stellung, schon gar nicht beim Kauf von Stockwerkeigentum. Hier kann die erfolgreiche Geltendmachung von Mängeln – beispielsweise an gemeinschaftlichen Teilen – oft bereits an formellen Kriterien scheitern. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer in einem solchen Falls Absender der Mängelrüge sein muss? Die Gemeinschaft, der Verwalter oder doch jeder einzelne Stockwerkeigentümer? Und wie gehen Sie vor, wenn Ihnen gar nicht klar ist, wer für welchen Mangel verantwortlich sein soll? Beharren Sie beispielsweise darauf, dass sich der Verkäufer/Unternehmer im Kauf-/Werkvertrag verpflichtet, Ihnen eine Unternehmerliste auszuhändigen!

Zum Leidwesen der Käufer/Besteller übersteigen zudem die Kosten für die Ursachenerforschung nicht selten die Kosten der Mängelbeseitigung. Kommt hinzu, dass die vertragliche Abtretung von Mängelrechten sich rechtlich gar nicht ohne Weiteres bewerkstelligen lässt. Ohne fundierte juristische und zugleich bautechnische Kenntnisse werden abgetretene Rechte – soweit sie denn überhaupt auf zulässige Weise abgetreten wurden – kaum je durchsetzen. Treten dann dennoch Mängel zu Tage, hat der Eigentümer meist das Nachsehen. Das finanzielle Risiko kann ihn unerwartet hart treffen. Ein Prozessieren gegen die vermeintlich verantwortlichen Unternehmer ist kostspielig, zeitaufwendig und stets von ungewissem Prozessausgang. Deswegen sehen viele Eigentümer davon ab und bleiben auf dem Schaden sitzen.

Neuer Lösungsansatz: Ist die Übertragung von Mängelrechten besser als deren Abtretung?

Vor diesem Hintergrund wird vermehrt ein neuer Lösungsansatz propagiert: Anstatt sich Mängelrechte abtreten zu lassen, würde eine einvernehmliche Übertragung der Mängelrechte unter Zustimmung aller am Bau Beteiligten (Generalunternehmer, [Sub-]Unternehmer, Käufer [Stockwerkeigentümer, Stockwerkeigentümergemeinschaft] etc.) zu einem besseren Ergebnis führen. Diese Auffassung verdient Zuspruch. Doch wie lässt sich eine solche Übertragung der Mängelrechten bewerkstelligen? Wie müssen entsprechende Bestimmungen im Kauf-/Werkvertrag formuliert werden? Wie gehen Sie auf die Unternehmer und Ihren Vertragspartner zu?

Besser spät als nie!

Stehen Sie kurz vor Abschluss eines Kauf-/Werkvertrages? Sind Sie sich aber noch nicht vollständig im Klaren, wie es um Ihre Gewährleistungsrechte stehen wird? In diesem Fall legen Sie uns Ihren Vertragsentwurf am besten noch vor Abschluss zur Prüfung vor – wir zeigen Ihnen genau auf, wo Risiken auf Sie warten und wo allenfalls noch Gegensteuer gegeben werden kann!

Oder haben Sie bereits einen Kauf-/Werkvertrag abgeschlossen, ohne die getroffenen Bestimmungen vollends verstanden zu haben? Auch in diesem Fall können wir Ihnen helfen. Beispielsweise indem wir Ihnen aufzeigen, was die getroffenen Bestimmungen wirklich bedeuten oder ob und wie Sie allfällige Mängel dennoch richtig und rechtzeitig rügen und durchsetzen können.

Wir sind für Sie da, um zu helfen! Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Herzlichst

Ihr Immovertragscheck Team

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